Über Absinto Orkestra.
Ich habe mir oft überlegt ob es eine Möglichkeit gibt, Musik zur Wahrheit zur verhelfen. Oder in die Wirklichkeit. Ob es überhaupt legitim ist, Klang in Worten auszudrücken. Ob das nicht eigentlich die Poesie schon zerstört, wenn ich über Musik lese. Die beste Musik braucht den Gesang nur als Instrument und ist verständlich, gerade wenn der Zuhörer der jeweiligen Sprache überhaupt nicht mächtig ist. Wenn er die Rede fühlt. Im Bauch, in der Erinnerung, irgendwo, da, wo es nichts mehr zu sagen gibt. Ich glaube Schwarze Augen funktionieren genau so. Wegen ihrer Tiefe. Wer hineinstürzt verliert sich darin. Das macht dann zwar nicht wirklich Sinn, aber fühlt sich unheimlich gut an. Worum es eigentlich geht? Vergessen! Achso. So geht das also.